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Schlag den Raab – Gravität des Kinkerlitzchens

April 6, 2008

Stefan Raabs Humor ist nicht so meiner. Aber man muss zugeben, dass er so ziemlich der Einzige im deutschen Fernsehen ist, der gute Unterhaltung macht. Und das mit ganz simplen Ideen. “Schlag den Raab” hätte es auch schon vor 30 Jahren geben können. In etwas kleinerem Rahmen vielleicht. Ein kostspieliger Kindergeburtstag ist das, was Raab veranstaltet.  Aber hinter dem Pomp eine geradezu asketische Sache. Hier gibt es keinen Überbau. Hier hält niemand seine neueste Publikation in die Kamera. Hier werden keine C- bis Z-Promis vorgeführt. Hier will niemand Wegwerf-Superstar werden. Hier geht es schlicht und einfach um einen mittlerweile enormen Haufen Kohle. Für den Kandidaten. Und für Stefan Raab geht’s ums Gewinnen.  Ganz im Ernst. Raab will hier nicht lustig sein. Hier will niemand lustig sein. Okay, Matthias Opendövel vielleicht. Manchmal klappt’s sogar. Ansonsten stört er die tiefe Ernsthaftigkeit des Wettkampfs weniger. Denn deswegen ist “Schlag den Raab” so großartig: Hier ist alles ernst gemeint. Und wo sonst kann man mit allem Ernst durch das Schnippeln eines Bierdeckels Millionär werden? Gravität des Kinkerlitzchens. Das  Fehlen jeglicher Ironie in “Schlag den Raab” ist eine Wohltat. Absolut lobenswert

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