Berlinale intensiv – das hatte ich mir dieses Jahr fest vorgenommen. Ausgerüstet mit der prall gefüllten Kulturkasse (Mamas Geburtstagsgeschenk) und ohne Vollzeitbeschäftigung standen die Chancen gut. Dass es dann letztlich ein Schnupperwochenende und ein tatsächlich intensives Wochenende wurde, lag am Grippevirus und am spontanen Aufbruch zur Wohnungssuche in Hamburg. Das Ergebnis in Kürze:
Einem Sozialwohnungsbaby wachsen Flügel („Ricky“)
Eine koreanische Familie sucht ihren Autor („Members of the funeral“)
Kurzfilme wollen die Welt besser machen („Berlinale Shorts V“)
Ein japanischer Schlüppi-Knippser findet seine Jungfrau Maria („Ai no mukidashi – LoveExposure“)
Ein traniges US-Epilepsie-Girl verliebt sich in ihren besten Freund und wir schlafen dabei ein („The exploding girl“)
A-Promis vor Bluescreens suchen eine Mörder („Rage“)
… und zu guter Letzt zieht ein bestens gelaunter Versager mit seiner verklemmten Ex-Freundin durch Seoul um seine Schulden an sie zu begleichen („My dear enemy“).

